Zu den wesentlichen Prinzipien der TQM-Philosophie zählen:

  • Qualität orientiert sich am Kunden,
  • Qualität wird durch Mitarbeiter aller Bereiche und Ebenen erzielt,
  • Qualität umfasst viele Dimensionen, die durch Kriterien optimiert werden müssen,
  • Qualität ist kein Ziel, sondern ein Prozess, der nie zu Ende geht,
  • Qualität bezieht sich auf Produkte und Dienstleistungen,
    vor allem aber auf die Prozesse zur Erzeugung derselben.
  • Qualität setzt aktives Handeln voraus und muss erarbeitet werden.

Das Total-Quality-Management ist ein branchen- und größenunabhängiger Ansatz. TQM zielt nicht allein auf die technischen Funktionen innerhalb der Sicherstellung der Produktqualität ab, sondern wird vielmehr anhand der Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden gemessen und definiert. TQM nämlich stellt den Kunden in das Zentrum des Geschehens, wobei mithilfe verschiedener Methoden und Werkzeuge durch die Mitarbeiter ein ständiger Verbesserungsprozess stattfindet, der in seinem Ergebnis sowohl Unternehmen als auch Kunden zufriedenstellt.

Die ISO9001, das in Deutschland entwickelte EFQM-Modell und die japanische Six-Sigma-Methode sind Qualitätsmanagementsysteme, die nach dem Vorbild des Total-Quality-Managements entwickelt wurden. Alle diese Qualitätsmanagementsysteme haben das Ziel, eine aus Kundensicht maximale Qualität dauerhaft zu gewährleisten. Dabei setzen sie allesamt auf die Unterstützung des gesamten Mitarbeiterstabes. TQM ist eng mit den Ansätzen Lean-Mangement Kombination der verschiedenen Tools erreichen.

Die Implementierung vom TQM kann zu hohen betriebswirtschaftlichen Nutzen führen wie z. B.: die Erhöhung der Effizienz, zur Reduktion der Kosten und zur einer höherem Motivation und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter und Führungskräften.